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Bei Bauarbeiten in der äußeren Passauer Straße wurden innerhalb von nicht ganz zwei Wochen wurde Dienstagmittag ein weiterer Sprengkörper aus dem zweiten Weltkrieg aufgefunden. Da die Entschärfungsmaßnahmen einen Sicherheitsradius diesmal von 500 Meter erforderten, wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert, um die Evakuierung der umliegenden Bevölkerung durchzuführen.

Diesmal fand das tätige Bauunternehmen mit dem Entschärfungsdienst einen weiteren Blindgänger. Jedoch war dieser deutlich größer als der erstgefundene, sodass ein Einsatz der Rettungskräfte zur erneuten Evakuierung notwendig war. Nach Einschätzung des Sprengmeisters hat sie die doppelte Sprengkraft wie die Bombe, die vor zwei Wochen entschärft wurde. Aufgrund der Größe des Sprengkörpers wurde der Radius des Sperrgebietes diesmal auf 500 Meter festgelegt. Dies wirkte sich auf die Anzahl der zu evakuierenden Personen aus. Ebenfalls betroffen war ein kleiner Teil der Justizvollzugsanstalt Straubing. In der JVA konnte durch das Personal, interne Verlegungen und weitere Schutzmaßnahmen, der Transport von Strafgefangenen in andere Gefängnisse vermieden werden. Wir lieferten zwei elektrische Lüfter um die Temperatur in der Turnhalle schneller zu verringern und erträglicher zu machen.

Gegen 17:00 Uhr erfolgte die Alarmierung alle benötigten Kräfte. Mit einer gewissen Routine verlief die Einteilung aller alarmierten Feuerwehren und THW - Kräfte um verschiedene Straßen zu sperren und Personen aus ihren Wohnungen zu evakuieren.

Eingesetzte Feuerwehren aus dem Landkreis SR-Bogen unter der Leitung von KBR Uttendorfer, KBI Markus Huber, KBM Abendhöfer: 
FFW Parkstetten UGÖEL, FFW Aholfing, FFW Aiterhofen, FFW Amselfing, FFW Ascha, FFW Feldkirchen, FFW Geiselhöring, FFW Hunderdorf, FFW Kirchroth, FFW Leiblfing, FFW Mitterfels, FFW Perkam, FFW Pillnach, FFW Reibersdorf, FFW Salching, FFW Waltendorf

Die Gesamteinsatzleitung lag bei Stadtbrandrat Stephan Bachl als ÖEL und Stadtbrandinspektor Michael Schießl. 

Durch die Hauptfeuerwache wurde der Brandschutz für das gesamte Stadtgebiet sichergestellt. Alle Außenlöschzüge wurden in die Evakuierungsbereiche zugeteilt, in dem der Zugführer die Evakuierung leitete. 

Da bei der Entschärfung keine Probleme auftraten, konnten ab xx:xx Uhr die Sperrungen aufgehoben und die Bewohner und die eingesetzten Feuerwehrkräfte wieder zurückkehren. Das BRK war noch einige Stunden beschäftigt die Liegendtransporte durchzuführen. In einem besonderen Fall unterstützten wir mit unserem TGM. In einem Haus befindet sich ein ca. 160 kg schwerer, bettlägriger Patient den wir aus dem Haus und später auch wieder ins Haus gehoben haben.

Einsätze

Hier wollen wir ihnen einen Ausschnitt aus dem Einsatzgeschehen der Feuerwehr Straubing präsentieren.

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