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IMG 2742Auch die Feuerwehr Straubing beteiligte sich bei der größten Katastrophenschutzübung die Ostbayern bisher gesehen hat im Landkreis Cham. Über 2500 Einsatzkräfte aus Ostbayern und den angrenzenden Nachbarländern übten hier den Ernstfall bei mehreren Einsatzszenarien. Die beiden größeren Übungen waren ein Unfall eines PKW und eines Busses mit vielen verletzten und eingeklemmten Personen und ein angenommener Waldbrand am Roßberg. Angefordert war unsere Flughelfergruppe um beim Löscheinsatz aus der Luft zu helfen. Somit machte sich eine Mannschaften mit zwei Fahrzeugen auf ins Einsatzgebiet bei Chamerau. Hier angekommen war die örtlich zuständig Flughelfergruppe des Landkreises Cham aus Thürnstein schon dabei den Landeplatz am Sportplatz in Chamerau vorzubereiten und eine Fliegerische Einsatzleitung (FliegE) aufzubauen. 

Auch die EC135 der Polizeihubschrauberstaffel war schon im Anflug und landete kurze Zeit darauf am Flugfeld. Nach einem Briefing der beiden Flughelfergruppen durch die Besatzung des Polizeihubschraubers und der FligeE wurde sowohl das 500 Liter fassende Bumbi Bucket, sowie ein Semat 900 der Feuerwehr für den Flugbetrieb und den Löscheinsatz am Berg vorbereitet. In dieser Zeit verschafften sich die Einsatzleiter und die Hubschrauberbesatzung bei einem Rundflug übers Einsatzgebiet einen ersten Überblick.

Im Anschluss wurde auch schon mit der Brandbekämpfung aus der Luft begonnen. Die gemischten Trupps der Flughelfergruppen hingen die Löschwasserbehälter am Lasthaken der EC135 ein und übernahmen die Einweisung des Heli am Flugfeld. Es standen mehrere Möglichkeiten zur Wasseraufnahme bereit, einerseits der direkt nebenan verlaufende Regen, ein 35.000 Liter Faltbehälter und die Befüllung über ein Füllhorn aus dem Tank eines TLF. Mehrere Wasserabwürfe und die zwischenzeitliche Einweisung zur Betankung mit Hilfe eines extra Tankanhängers der Bergwacht mussten abgearbeitet werden. Zur Absicherung der Wasseraufnahme im Regen stand die Wasserwacht jederzeit bereit.

Am zweiten Übungstag folgten zwei Mitglieder unserer Gruppe der Einladung die Übung als Beobachter zu begleiten, denn an diesem Tag kamen mit insgesamt 4 Hubschraubern die Flughelfergruppen aus Thürnstein, Amberg und Neustadt, sowie einigen tschechische Kollegen zum Einsatz.

Es zeigte sich mal wieder, dass sich eine freundschaftliche Beziehung aller Gruppen und Organisationen in einer guten Zusammenarbeit wiederspiegelt. Diese eindrucksvolle Großübung wird uns lange in Erinnerung bleiben.

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