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gefüllte HalleHeuer feierte die freiwillige Feuerwehr Straubing mit allen Außenwachen und befreundeten Hilfsorganisationen den Namenstag des heiligen St. Florian in der Hauptfeuerwache. Gemeinsam marschierte man zur Pfarrkirche St. Josef in die Rennbahnstraße in der Pfarrer Martin Nissel einen ehrenvollen Gottesdienst hielt. Er erinnerte an den Namenspatron der im Jahre 304 den Märtyrertod durch ertränken gestorben ist. Wir Aktiven leben eben nicht nach dem Sinnspruch „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an“ meinte Pfarrer Nissel, den uns ist es egal zu welcher Zeit jemand Hilfe benötigt und welche Hautfarbe er besitzt. Wir gedenkten unseren verstorbenen Kameraden und all unseren Angehörigen und bekamen den Segen Gottes für unsere Einsätze in der Zukunft. 

Nach dem Rückmarsch zur Hauptfeuerwache, angeführt und begleitet durch die Kapelle Hansi Feldmann, bei strahlendem Sonnenschein gab es eine kurze Pause bevor Pfarrer Martin Nissel vor der Übungshalle das neu in Dienst gestellte MLF (Mittleres Löschfahrzeug) segnete und dem Fahrzeug und deren Mannschaft immer eine unfallfreie Heimkehr von den Übungen und Einsätzen wünschte.

Stadtbrandrat Stephan Bachl begrüßte die Ehrengäste Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Bundestagsabgeordneten Alois Rainer, Staatssekretär Josef Zellmeier, Landtagsabgeordneten Hans Ritt, Baudirektor Wolfgang Bach, die Stadträte Franz Schreyer, Peter Stranninger, Michele Gianfrancesco, Stadtrat undFeuerwehrarzt Albert Solleder sowie mehrere Vertretern der befreundeten Hilfsorganisationen (BRK Bereitschaft Straubing, Bergwacht Straubing, THW OV Straubing) und natürlich die anwesenden Landkreisführungskräfte KBR Albert Uttendorfer, KBI Markus Huber und KBI Klaus Wenninger. Zu guter Letzt die Kameraden unserer Partnerfeuerwehr Geiselhöring unter deren Leitung von Kommandant Roland Matejka. 

Zu Beginn seiner Rede erinnerte er an den Anschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001, also schon wieder 17 Jahre her, bei dem viele Kameraden der Feuerwehr New York ums Leben kamen. Sie retteten jedoch noch viele Mitmenschen bevor sie ihr Leben bei der Ausübung ihrer Pflicht verloren. Sie taten dies ohne zu überlegen, so wie wir. Er dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Bereitschaft jederzeit zu helfen, auch wenn es schwierig und gefährlich wird.

Er dankte der Stadt Straubing für das neue Fahrzeug, das noch sein Vorgänger Rainer Heimann beim Brand des Rathauses beim OB Pannermayr forderte und am 02.05.2018 beim Hersteller Rosenbauer abgeholt werden konnte. Durch seine Wendigkeit und Ausstattung sehr gut geeignet für die vielen kleinen Einsätze in der Innenstadt. 

Ein weiterer Dank ging an die Stadt Straubing wegen der Einrichtung einer siebten Stelle als Gerätewarte in der HFW. Diese ist zur Abdeckung der Tageseinsätze notwendig und muss in den nächsten Jahren auf zehn erhöht werden. Benötigt wird ebenso in den nächsten Jahren eine neue Drehleiter. Diese wird bereits für 2020 eingeplant. Bereits heuer kann die neue Feuerwache im Norden der Stadt eingeweiht werden. Ein tolles, funktionelles Gebäude wird derzeit in Sossau fertiggestellt und noch heuer eingeweiht. Eine weitere notwendige Erweiterung muss in Kagers realisiert werden. Diese Feuerwache ist auch schon in die Jahre gekommen und muss erweitert werden. Er erinnerte auch an die beiden anstehenden Feiern der Wachen Alburg und Ittling. Beide werden 150 Jahre alt und feiern dies gebührend. 

Als nächstes sprach er die Vertreter der Politik an und erneuert seine Forderung nach dem Gerätewagen „Hochwassermodul“ so wie es für den Landkreis SR-Bogen in Leiblfing stationiert ist. Er erinnerte das die Donau genauso durch die Stadt Straubing läuft wie durch den Landkreis und das Wasser im Bereich der Stadt nicht einfach weniger wird. Er bat um Unterstützung damit wir beim nächsten Doppelhaushalt berücksichtigt werden. 

Zuletzt dankte er allen Kameradinnen und Kameraden, welche das Familienfest am letzten Vatertag ausrichteten und mitfeierten. Es war sehr schön diese Gemeinschaft zu sehen und zu spüren. Es waren ca. 180 Leute anwesend und feierten friedlich miteinander. 

Er schloss seine Rede mit dem Spruch „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“

Als nächster sprach Oberbürgermeister Markus Pannermayr und überbrachte die Grüße und den Dank der Stadt Straubing. Sowohl der Stadtrat als Vertreter aber auch die gesamte Bürgerschaft ist Stolz auf ihre Feuerwehr. Er erzählte von seinem Erlebnis heuer im Brandcontainer wo er die Hitze verspüren durfte und so die „Königsdisziplin Atemschutz“ erlebte. Hierdurch stieg seine Bewunderung noch mehr und dies auch auf die, die nur als Sicherungstrupp warten müssen. Er bestätigte den taktisch guten Moment als er von damaligen Einsatzleiter SBR Heimann auf das neue notwendige Fahrzeug MLF angesprochen wurde, jedoch sagte er damals gerne die Unterstützung zu. Gerne wird auch zukünftig die Stadt in ihren Möglichkeiten ihre Feuerwehr unterstützen. So wird im nächsten Haushalt ein Posten bereitgestellt für die Ausstattung EINER Feuerwehr. Die neue Feuerwache in Sossau und im Anschluss wird die Feuerwache Kagers geplant. Wir müssen uns aber bewusst machen, dass die Geräte und die Ausstattung schon wichtig ist, jedoch wichtiger sind die Menschen die sie bedienen können und die machen auch die Feuerwehr aus.

Bundestagsabgeordneter Alois Rainer erinnerte sich an seine aktive Dienstzeit bei der freiwilligen Feuerwehr Haibach bei der er auch die Ausbildung als Atemschutzgeräteträger absolvierte. Er dankte allen für die Einsätze, welche sich stark geändert haben mit der Zeit. Er gratulierte zu dem neuen Fahrzeug und wünschte immer eine unfallfreie Heimkehr von den Einsätzen.

Josef Zellmeier als Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr bedankte sich für das Lob er weiß aber auch das man bei der Feuerwehr Straubing immer eine Aufgabe mitkriegt, meinte er. So will er gerne uns unterstützen, damit der Gerätewagen „Hochwassermodul“ nach Straubing kommt. Er will auch weitere Gespräche führen um die Sicherheit auf der A3 zu erhöhen, denn es kann nicht angehen, dass die Freiwilligen stundenlang auf der Autobahn stehen müssen und auch psychisch dadurch stark belastet werden. Eine gute Ausrüstung ist wichtig, aber die Kameradschaft ist wichtiger. Das zeigte sich bei den letzten Großbränden wo die Zusammenarbeit hervorragend klappte.

Als ehemaliger Aktiver der Wache Ittling erlebte der jetziger Landtagsabgeordneter Hans Ritt bereits als siebzehnjähriger einen Großbrand in Hofddorf. Er ist bereits mit dem Innenministerium in Kontakt und versucht alles den Gerätewagen nach Straubing zu bringen. Er ist ebenso wegen dem Ausbau der A3 aktiv und dankte allen Feuerwehren die dort immer wieder im Einsatz sind.

Als Letzter überbrachte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer die Grüße und den Dank der Landkreisfeuerwehren. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtbrandrat Stephan Bachl und gratulierte allen Kameradinnen und Kameraden der Stadt zu diesem sehr gutem Mann. Den Slogan „Stadt und Land, Hand in Hand“ der immer gesprochen wurde, wird nun gelebt. Er als KBR vertrete in manchen Sitzungen auch die Fragen und Bedürfnisse der Stadt und der SBR die des Landkreises. So soll es sein und so ist es auch. Und wenn die „Oberen“ zusammenarbeiten, so funktioniert es bei der Mannschaft erst recht. Neben dem Hl. Florian sieht Uttendorfer den Hl. Christopherus als wichtigen Heiligen für die Feuerwehrleute welche die Fahrzeuge führen. Er versprach SBR Bachl eine Figur des Hl. Christopherus demnächst, da sie ihm leider derzeit ausgegangen sind. Er schloss sein Grußwort mit den Worten „Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr“.

Viele interessante Gespräche unter Kameraden und natürlich eine ausgiebige Besichtigung des neuen Fahrzeuges folgten an diesem Abend. Nicht fehlen durfte natürlich Speis und Trank und so gab es die guten Getränke der Brauerei Karmeliten.

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