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GruppeAm Donnerstag 25.01.2018 versammelten sich ca. 180 aktive Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Straubing im Rittersaal. Ebenso kamen über 50 ehemalige Kameraden und Ehrengäste.

Um 19:30 Uhr startete eine Präsentation mit vielen Bildern und Kurzfilmen aus dem letzten Jahr und zeigte so einen Rückblick über die vergangenen Monate. Dann eröffnete Stadtbrandinspektor Michael Schießl die 157. Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Straubing e. V. und begrüßte die Anwesenden. Nach der Feststellung der ordentlichen Einladung, der Beschlussfähigkeit wurde die Tagesordnung einstimmig genehmigt. 



Bei der Gedenkminute erhoben sich alle und gedachten allen im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. SBI Schießl verlas die Namen und so wurden die Kameraden nochmals für ihre Leistungen und ihren Einsatz gedacht.

Als Vorsitzender des Vereins gab Stadtbrandrat Stephan Bachl seinen Tätigkeitsbericht. Für die genauen Zahlen verwies er auf den schriftlichen Jahresbericht der von Schriftführer Reinhard Englberger und Hans Peter Schmelmer zusammengestellt wurde.
Eindrucksvoll erinnerte er an die elf Großbrände und die insgesamt 784 Einsätze im letzten Jahr. In dem letzten Jahr leisteten die insgesamt 234 Aktiven 13265 Dienststunden. Bei den Einsätzen wurden insgesamt 155 Personen gerettet bzw. betreut. Es wurden 30 Personen über Feuerwehrleitern gerettet und 35 bei Türöffnungen hilflos vorgefunden. Leider konnte acht Menschen nicht mehr geholfen werden. Neben all den Einsätzen und Diensten wurden verschiedene Veranstaltungen abgesichert und das Theater bewacht. SBR Bachl zeigte die Verbesserungen in der Ausbildung auf. Es wurden bereits im letzten Jahr die meisten Lehrgänge besucht, was jedoch noch weiter ausgebaut wird. Die Qualifizierung und Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden wird auch in Zukunft weiter ausgebaut. So wurde der Fachbereich CBRN mit dem neuen Gerätewagen Gefahrgut gegründet sowie der Fachbereich Flughelfer weiter ausgestattet. Durch die Beschaffung der Industriewaschmaschine und -trockner ist man jetzt in der Lage die Schutzkleidung nach Vorgaben der Hersteller ordentlich zu reinigen und schnellstens wieder zurück zu geben.

Durch Gerhard Broschinsky, dem Kassier des Feuerwehrvereins, wurde nun der Kassenbericht abgegeben. In kurzer, knapper Form gab er die Zahlen der Gesamtkasse bekannt. Anschließend wurde durch die Kassenprüfer die ordnungsgemäße Führung der Gesamtkasse bestätigt und die Entlastung der Vorstandschaft beantragt. Mit zwei Enthaltungen wurde die Entlastung genehmigt.

Nun wurden verschiedene Kameradinnen und Kameraden geehrt und befördert. Neben Ernennungen zum Feuerwehrmann/frau, Oberfeuerwehrmann/frau und Feuerwehrmann/frau wurden Kameraden für 40 Jahre aktive Dienstzeit geehrt.
Nun kamen Ernennungen zum Löschmeister und Oberlöschmeister. Abschließend wurden der Zugführer des LZ Zentrum Hubert Blaim und der Zugführer Roland Griesbeck zum Stadtbrandmeister ernannt. 

In ihrem Grußwort dankte Bürgermeisterin Stelzl in Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Pannermayr für unsere Leistungen und sicherte uns auch weiterhin ihre Unterstützung und die des Stadtrates zu. MDL Zellmeier und MDL Ritt berichteten von den Leistungen des Landtages für die bayerischen Feuerwehren und sagten uns weiterhin ihre Unterstützung zu. MDL Hans Ritt erinnerte an die beiden beim letzten schwerem Sturm ums Leben gekommene Einsatzkräfte und wünschte uns allen Gesundheit und das wir von allen Einsätzen unversehrt nach Hause kommen.

Kreisbrandrat Albert Uttendorfer überbrachte die Grüße der Landkreisfeuerwehren und bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit. Gerne unterstützten die umliegenden Feuerwehren bei den Großbränden. Er rechnete den Anwesenden vor das wenn man die über 25000 Dienststunden bezahlen müsste, müssten hierfür 1,125 Mio. Euro durch die Stadt bezahlt werden. Des Weiteren nannte er die 193 Fehlalarme kontraproduktiv. Hier muss die Regierung tätig werden.

Aus der Partnerfeuerwehr Wels überbrachte Flotzinger die Grüße der Kameraden und der Führung der freiwilligen Feuerwehr Wels. Er sprach gerne Einladungen für verschiedene Veranstaltungen aus und richtete in Richtung Regierung man soll sich etwas wegen der Versicherung überlegen da es sonst für Straubinger Kameraden nicht möglich ist in Wels an Einsätzen teil zu nehmen. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes im Landkreis Straubing – Bogen Werner Schmitzer forderte die Regierung auf härter gegen Attacken auf Einsatzkräfte vor zu gehen.

Aus Dankbarkeit für seine Unterstützung erhielt Baudirektor und Amtsleiter Bach eine aus alten Schläuchen und Einsatzkleidung genähte Architektenmappe. Die Besonderheit für die Schläuche und der Kleidung war, dass dieses Material beim Rathausbrand im Einsatz war.

Abschließend zeigte SBR Bachl noch einige Fakten und regte somit zum Nachdenken an und schloss die 157. Jahreshauptversammlung mit den Worten:

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

 

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