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Die erste Alarmmeldung für den Löschzug Zentrum an dem Freitagabend lautete Rauchentwicklung im ehem. Jugendzentrum. Keine Personen in Gefahr da Baustelle. Innerhalb kurzer Zeit kamen weitere Anrufe bei der ILS Straubing an, die bereits sichtbares Feuer meldeten. Bei Eintreffen von SBR Bachl, sieben Minuten nach der Alarmierung, fast zeitgleich mit dem HLF und der DLK, schlugen 4m hohe Flammen aus dem Dachstuhl in einer Fläche von ca. 30 qm. Unmittelbar mit der ersten Lagemeldung wurde die Alarmstufe auf B4 erhöht. Der erste Löschangriff wurde mit zwei Trupps im Innenangriff und der DLK mit einem Werfer von außen durchgeführt. Noch während dem Aufbauen der ersten Löschleitungen zündete der gesamte Dachstuhl durch. Mit dem Eintreffen weiterer Trupps und Hubrettungsgeräte wurde der Löschangriff ausgeweitet. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine Dispogruppe Wasser vom Landkreis SR-Bogen Bereich Land 3 alarmiert, durch die insgesamt drei B-Leitungen von der nahen Donau zur Einsatzstelle verlegt wurden.


Durch diesen massiven Löscheinsatz konnte der Dachstuhl schnell gelöscht und eine Ausbreitung auf den Rest des Gebäudes verhindert werden. Der sich in der Mitte des Gebäudes befindliche Turm wurde ohne Schaden gehalten.

Durch den anwesenden Rettungsdienst mussten leider drei Kameraden versorgt werden. Einer brach sich das Handgelenk, einem weiteren flog ein glühendes Teilchen ins Auge und der dritte prellte sich die Kniescheibe. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke knickte ebenso bei dem Einsatz um und wurde versorgt.
Eine Versorgungseinheit stellte warme und kalte Getränke, sowie warme Speisen bereit.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden des darauffolgenden Tages hin. Hier wurde die Einsatzstelle mit Hilfe des Lichtmastes vom Rüstwagens und einem Powermoon sowie dem TGM komplett ausgeleuchtet.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr und ltd. Baudirektor Wolfgang Bach informierten sich noch in der Nacht über den Einsatz und leiteten bereits die ersten Informationen an die TUM als Besitzer des Gebäudes weiter.

Die Einsatzleitung um SBR Stephan Bachl wurde von der UGÖEL unterstützt.

Durch die Kriminalpolizei wurden in der Nacht noch erste Ermittlungen aufgenommen und Unregelmäßigkeiten gesichert.

Durch das hauptamtliche Personal wurde die Atemschutzwerksatt besetzt und mit dem Füllen und Prüfen der Atemschutzgeräte begonnen.

Der LZ Alburg stand in der HFW auf Bereitschaft für weitere Einsätze im Stadtgebiet.

Im Einsatz: SR 1, 1.10.1, 1.40.1, 1.30.1, 1.41.1, 1.33.1, 1.32.1, 1.13.1, 5.21.1, 4.10.1, 4.40.1, 4.21.1, 2.43.1, 2.48.1, 1.61.1, Dispogruppe Land 3

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