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Durch einen aufmerksamen Nachbarn wurde der ILS Straubing ein Feuer auf einer Dachterrasse gemeldet. Daraufhin wurde mit dem Stichwort: Zimmerbrand Personen in Gefahr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Das Mehrfamilienhaus ist unmittelbar an ein Alten- und Pflegeheim angebaut und der Wind blies in diese Richtung. Das Feuer auf der Terrasse schlug direkt unter den Dachstuhl und wurde über Belüftungsschlitze direkt eingesaugt. Stadtbrandrat Stephan Bachl lies auf B4 erhöhen. Durch den Angriffstrupp konnte das Feuer auf der Terrasse schnell gelöscht werden, doch hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Einen Zugang hatte der niedrige Dachstuhl nicht und so konnte nur von außen angegriffen werden. Angefacht durch den Wind, fraß sich das Feuer immer weiter in Richtung Alten- und Pflegeheim. Es wurde nun eine Evakuierung beschlossen und dementsprechend weitere Kräfte nachalarmiert. Von Seiten der Feuerwehr wurde die Feuerwehr Bogen mit einer vierten Drehleiter angefordert, sowie 30 Atemschutzgeräteträger.

Der Rettungsdienst forderte alle verfügbaren Transporteinheiten aus Stadt und Landkreis Straubing-Bogen an und Unterstützung aus dem Rettungsdienstbereich Deggendorf. Es wurde begonnen die Bewohner zu registrieren und ins Freie zu bringen. Zwei Turnhallen standen für die Unterbringung bereit. Hier wurde ein Teil der Bewohner in Begleitung des Personals gebracht. Durch die Feuerwehr wurde ein Abschnitt Atemschutzsammelstelle aufgebaut, bei dem sich alle eintreffenden Atemschutzgeräteträger meldeten und von dort in die einzelnen Einsatzbereiche geschickt wurden. Hier wurde auch eine Versorgung mit Getränken sichergestellt und Sitzgelegenheiten bereitgestellt. Durch den LZ Ittling wurde aus dem vorbeilaufenden Allachbach eine sichere Wasserversorgung hergestellt. Die UGÖEL Stadt Straubing unterstützte den Einsatzleiter SBR Stephan Bachl und lieferte mit dem VITUS sehr hilfreiche Bilder aus der Vogelperspektive. Hiermit konnte die Lage schneller beurteilt werden. Durch den Versorgungszug des MHD wurden alle Einsatzkräfte mit Getränken und Wurstsemmeln versorgt. Oberbürgermeister Markus Pannermayr, ltd. Baudirektor Wolfgang Bach informierte sich vor Ort über den Einsatzverlauf und stellten Gebäude zur Verfügung. Nach einer negativen Messung der Räumlichkeiten im Alten- und Pflegeheim konnten die Bewohner wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren.

Im Einsatz: SR1, SR2, 1.13.1, VITUS, 1.40.1, 1.30.1, 1.41.1, 1.33.1, 1.32.1, 1.67.1, 1.52.1, 1.23.1, 5.21.1, 2.48.1, 2.43.1, 3.21.1, 4.40.1, 4.21.1, FFW Aiterhofen , FFW Bogen mit 30.1 und 23.1, FFW Geiselhöring, FFW Parkstetten, FFW Feldkirchen, FFW Atting, FFW Straßkirchen, FFW Salching, FFW Schambach, FFW Amselfing, FFW Leiblfing, KBR Uttendorfer, KBI Land 5 Huber, KBM 5.2 Abendhöfer, Fachberater THW, 

Rettungsdienst (BRK und MHD): 13 Rettungswagen, 2 Notärzte, 1 Leitender Notarzt, 2 SEG Behandlung, 3 SEG Betreuung, 2 UG SanEL, 1 Krad-Melder, 6 Abschnittsleiter, 6 Fahrzeuge aus dem Fahrdienst BRK und MHD.  Gesamtstärke 4/11/95/110     (davon Kreisbereitschaft Deggendorf mit 11 Fahrzeugen und 27 Helfern)

Die freiwillige Feuerwehr Straubing bedankt sich rechtherzlich bei allen eingesetzten Einsatzkräften die unmittelbar oder aber auch im Umkreis eingesetzt waren. Nur durch diese hervorragende Zusammenarbeit und Disziplin ist eine Bewältigung von Großschadenslagen möglich. 

 

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