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Ein Kapitän eines mit ca. 950 to Weizen beladenen Güterschiff meldete einen Wasseranstieg in seinem Motorenraum. Bereits während der Erkundung wurde ein Ansteigen des Wasser/Öl-Gemisches um einige Zentimeter beobachtet. Damit eine Gefährdung für den Motor und der Umwelt ausgeschlossen werden konnte, wurde das Gemisch aus dem Maschinenraum mit der Schlauchpumpe ELRO gepumpt und in Faltbehältern zwischengelagert.

So konnte ein schnelles Absinken des Wasserpegels im Motorraum erreicht werden. Zur Erhöhung der Lagerkapazität wurde der THW Fachberater alarmiert, der durch das THW Straubing weitere Behälter bereitstellte. Mit Saugwägen von zwei Fremdfirmen wurden ca. 20000 l Öl/Wasser-Gemisch zur Entsorgung gebracht. Der Brandschutz wurde mit einem Schaumrohr durch den Löschzug Nord sichergestellt. Um eine Ausbreitung auf der Donau bei einem Zwischnfall zu verhindern, wurde von Anfang an eine Ölsperre um das gesamte Schiff gezogen. Mit einem Ex/Ox – Messgerät wurden permanente Messungen im Maschinenraum durchgeführt.

Durch einen Taucher des Wasserwirtschaftsamtes konnte das Leck von außen gegen Mittag verschlossen werden. Die Reinigungsarbeiten zogen sich bis zum Abend hin.

Im Einsatz waren: 1.10.1, 1.61.1, 1.52.1, 1.67.1 mit Ölsperre, 2.43.1, 2.99.1, 1.13.1, 1.55.1, 1.14.1

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