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P9121093Am gestrigen Dienstag, 12.09.2017 fand eine Gefahrgutübung im Freibad Geiselhöring statt. Die Alarmierung für die Feuerwehr Geiselhöring erfolgte gegen 18:40 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Freibad. Bei der Erkundung durch Kommandant Roland Matjka wurde Chlorgeruch an einem Zugang zum Gebäude festgestellt. Zwei Personen waren abgängig, nach Angaben des Bademeisters. 

Daraufhin erfolgte die Nachalarmierung der Dekon- Gruppe der FFW Geiselhöring, der UGÖEL der FFW Parkstetten, von CSA – Trägern der FFW Bogen und der CBRN – Truppe der FFW Straubing mit der Gerätewagen Gefahrgut. Messungen der FFW Geiselhöring ergaben eine hohe Chlorkonzentration am Eingang des Gebäudes, der leichte Wind verwehte dies jedoch sehr stark, so das im Umfeld nichts mehr gemessen werden konnte. In einem Umkreis von 50 m wurde abgesperrt und die Dekonstelle aufgebaut. Vier CSA Träger der FFW Straubing gingen zur Menschenrettung in den Keller vor und brachten die beiden Personen ins Freie. Dort wurden sie durch Sanitätshelfer der FFW Geiselhöring weiter versorgt.

Bei einer weiteren Erkundung im Keller stellten CSA – Träger eine korrodierte Chlorgasflasche fest und forderte den Chlorflaschenabdichtsatz an. Dieser wurde von einem weiteren CSA – Trupp gebracht und gemeinsam angelegt. Die Lagerung der abgedichteten Flasche erfolgte in einer mit Wasser gefüllten Wanne.

Um genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben wurde noch die FFW Perkam nachalarmiert, die eine Beleuchtung aufbauten und als Rettungstrupp bereit standen.

Die CSA – Träger der FFW Bogen standen zuerst als Rettungstrupp bereit und gingen anschließend ebenfalls in den Keller um die weiteren vorgefundenen Gefahrstoffe zu kontrollieren. Glücklicherweise konnte kein weiterer Gefahrstoffaustritt festgestellt werden. Abschließende Messungen und die Belüftung des Gebäudes mit einem Elektrolüfter schlossen die Übung ab. 

Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer zeigte in der Abschlussbesprechung einige Hinweise auf und bedankte sich bei allen 70 Teilnehmern der Übung für ihre geopferte Zeit. Kreisbrandmeister Gefahrgut Albert Uttendorfer jun. Und KBI Moritz Mannes waren ebenfalls als Beobachter tätig und bescheinigten einen ruhigen Ablauf der Übung und eine gute Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren. 

Übungen sind zum Lernen da und so konnten wir wieder einige wichtige Erfahrungen sammeln.

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