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FlughelferDie immer länger andauernden Hitze- und Trockenperioden in ganz Bayern fordern auch immer mehr die Feuerwehren des Freistaats. Um optimal auf diese Gefahren vorbereitet zu sein ist ein wichtiger Aspekt die Brandbekämpfung mittels Unterstützung durch Hubschrauber. Hierfür sind in Bayern 18 Standorte mit diversen Löschwasserbehältern vom Land Bayern ausgestattet. Darunter auch die Feuerwehr Straubing, welche zwei 900 Liter Semat-Behälter an ihrem Standort in der Siemensstraße stehen hat.

Um den richtigen Einsatz mit diesen und den dazu benötigten Helikoptern zu erlernen, finden jährlich zwei Lehrgänge zu diesem Thema an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg statt. Auch dabei vier Kräfte des Zentrumslöschzugs der Freiwilligen Feuerwehr Straubing. In Zusammenarbeit mit der Landes- und Bundespolizei, der Bundeswehr und privaten Hubschrauberfirmen wurde hier eine sehr interessante und lehrreiche Ausbildungswoche auf die Beine gestellt. Vom richtigen Verhalten am und im Hubschrauber, dem Einweisen der Helis zur Landung, dem Zusammenstellen von Lastennetzen und dem Einhängen der Löschwasserbehälter, bis hin zum Aufziehen der Einsatzkräfte über die Hubschrauberwinsch wurde alles beübt und durch ein großes Ausbilderteam aller Organisationen den Floriansjüngern beigebracht. Wie wichtig diese Einheiten im Ernstfall werden können, bewies sich noch während der Ausbildung am Flugfeld, als in unmittelbarer Nähe ein Getreidefeld in Feuer aufging. Noch vor Eintreffen der ersten Bodeneinheiten der Feuerwehr konnte durch die Hubschrauberbesatzungen mit ihren gefüllten Löschwasserbehältern Schlimmeres verhindert werden und eine großflächige PV-Anlage geschützt werden. Auch bei anderen Großeinsätzen sollen diese Flughelfereinheiten in Zukunft agieren um zum Beispiel bei Hochwassern, Erdbeben und anderen Katastrophen Menschen, Tiere und Sachwerte aus der Luft zu Retten und zu Schützen.

 

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