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Alarmiert durch die Brandmeldeanlage der Volksbank fuhr der LZ Zentrum am Sonntag 16.10.2016 um 5:53 Uhr in den Ludwigsplatz. Bei der Erkundung wurde zuerst eine Rauchentwicklung in der Lüftungsanlage festgestellt. Im Dachgeschoß der Volksbank war eindeutiger Holzbrandgeruch feststellbar, so Einsatzleiter SBR Heimann.
Im weiteren Verlauf wurde ein Brand in einem leerstehenden Gebäude festgestellt. Probleme bereitete der Zugang zu dem Haus. Wir mussten durch mehrere Gebäude durch um zu dem Brandobjekt zu kommen. Hierzu musste auch Türen und Fenster gewaltsam geöffnet werden. Da sich ein langwieriger und schwieriger Einsatz abzeichnete, wurde auf B4 „Brand ausgedehntes Gebäude“ erhöht und alle Löschzüge der Stadt Straubing alarmiert. In weiterer Folge wurden die Feuerwehr Parkstetten und die Feuerwehr Atting zur Auswechselung der belasteten Atemschutzgeräteträger alarmiert und eingesetzt.

Im Obergeschoß des Hauses, das auf eine Lagerhalle gebaut ist, war eine starke Rauchentwicklung im Fehlboden. Die Brandbekämpfungsmaßnahmen mussten diesbezüglich vorsichtig vorgetragen werden. Eine unbedachte Öffnung hätte eine Durchzündung und somit eine Unvorhersehbare Ausbreitung nach sich ziehen können.

Auf dem Stadtplatz richtete die Unterstützungsgruppe eine Einsatzleitung ein und unterstützte den Einsatzleiter. Sie koordinierten viele Dinge im Hintergrund und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dort war auch die Anlaufstelle für alle eingesetzten Rettungskräfte, die Atemschutzsammelstelle, der Verpflegungszug der Malteser, der Verantwortlichen der Stadt Straubing und aller Fachberater.

Mit dem Quadrokopter „VITUS“ wurden Luftbildaufnahmen gemacht, durch die die Einsatzleitung sich einen schnellen Überblick über die gesamte Einsatzstelle und der möglichen Zugangswege sowie einer eventuell benötigten größeren Wasserversorgung machen konnte. Die Angriffstrupps mit ihren Strahlrohren konnten gezielt an den Brandherd dirigieren werden.

Da ein direkter Einsatz von Drehleitern an dieser Stelle nicht möglich war, konnte nur mit tragbaren Leitern gearbeitet werden. Um das Dach abdecken zu können, welches aus Eternit-Platten bestand, wurde ein Spezialkran der Firma Kran Völkl eingesetzt. Dieser 30 m hohe Kran, mit einem max. Ausleger von 45 m konnte einen Korb mit zwei Kameraden über das Gebäude heben und uns so die Ausdeckarbeiten sicherer durchführen lassen. Von dort aus werden nun die Brandnester erreicht und können gezielt gelöscht werden.

Im Hintergrund mussten Atemschutzflaschen gefüllt und die Atemschutzgeräte immer wieder ausbereitet werden. Dies wurde von hauptamtlichen Kameraden erledigt.

Alle Einsatzkräfte wurden durch den Verpflegungszug des Malteser Hilfsdienstes hervorragend verpflegt. Durch das BRK stand immer eine ausreichende Absicherung durch Rettungsdienst und Notarzt bereit die Gott sei Dank nicht eingreifen mussten.

Vielen Dank allen Kameradinnen und Kameraden aller Löschzüge, der UGÖEL, der Feuerwehr Parkstetten, der Feuerwehr Atting, dem BRK, dem Malteser Hilfsdienst, der Polizei, dem THW, der Stadtwerke, dem Kranunternehmen Völkl für die geleistete Arbeit und eurer umsichtigen sicheren Arbeit. Besten Dank dem Oberbürgermeister Pannermayr und Ltd. Baudirektor Bach und weiteren Fachberatern der Stadt Straubing.

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