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Ein Unwetter mit 100 km/h Wind und 40 - 45 l/m² Regen zog am Abend über unsere Gäubodenstadt und bescherte uns einige Einsätze. Das Bürgerfest auf dem Stadtplatz, welches wegen der 700 Jahrfeier unseres Stadtturms abgehalten wurde, musste abgesagt werden. Gott sei Dank gab es keine Verletzte. Die Kameraden aus der Partnerstadt Wels, die uns zu dem Fest besuchten, unterstützten uns im vollem Umfang bei den Einsätzen.
Es mussten mehrere Äste von den Verkehrsflächen entfernt, umgestürzte Bäume beseitigt, Umsturz gefährdete Bäume gefällt und viele Keller vom Wasser befreit werden.

Größtes Augenmerk legten wir auf das Stadtplatzfest und so wurden gleich zu Beginn des Sturms alle Löschzüge alarmiert und mehrere Fahrzeuge auf den Stadtplatz beordert. Nach dem Abklingen wurden mehrere Bauzäune aufgestellt und einigen Ständen geholfen ihren Stand wieder in Ordnung zu bringen. Nachdem keine großen Schäden festgestellt und das Fest durch den Veranstalter abgesagt war, wurden die Fahrzeuge zu weiteren Einsätzen im Stadtgebiet eingeteilt. Eine Brand/Rauchentwicklung auf dem Dach einer Turnhalle wurde durch den Löschzug kontrolliert. Glücklicherweise konnte kein Brand festgestellt werden.
Es musste die Unterführungen abgesichert werden in denen sich bereits Fahrzeuge befanden. Obwohl PKW in der Unterführung schwammen, versuchten andere Verkehrsteilnehmer diese zu durchfahren. Dies schafften sie jedoch nicht und brachten sich dadurch in Gefahr. Verletzt wurde niemand.
Umgestürzte Bäume die die Straßen versperrten wurden mit Motorkettensägen zerkleinert und teilweise mit einer Seilwinde beiseite geschafft. Bäume und große Äste die auf Verkehrswege zu stürzen drohten wurden durch die Besatzungen der Fahrzeuge bzw. Drehleitern beseitigt oder gesichert. Der TGM fuhr zu einer Einsatzstelle nach Salching und unterstützte dort bei einem Gebäudeteileinsturz. Dort fiel eine Giebelwand auf ein anderes Dach und droht dies ebenfalls einzudrücken. Hier wurde absturzgesichert die Last entfernt und das Dach bedeckt.
Eine Tiefgarage musste mit mehreren Pumpen von den Wassermassen befreit werden. Bei vielen Kellern lief das Wasser nach einiger Zeit wieder selbstständig ab.
Die uns von der ILS übermittelten Einsätze wurden durch unsere Einsatzzentrale und der UGÖEL auf die einzelnen Einsatzmittel verteilt und koordiniert. Um den Funkverkehr zu entlasten wurde nach Rücksprache auf Digitalfunk umgeschaltet und genutzt.

Eingesetzt waren: SR 1, SR 2, 1.13.1, 1.40.1, 1.48.1, 1.30.1, 1.48.2, 1.61.1, 1.65.1, 1.33.1, 1.32.1, 1.55.1, 1.14.1,
Löschzug Ittling, Löschzug Alburg, Die Löschzüge Nord und Kagers stellten die Einsatzbereitschaft sicher.

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