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Feuerwehren Straubing funkt mit Feuerwehr Rodgau – Getestet wurde auch das Zusammenspiel der beteiligten Behörden und Fachstellen

Erfolgreich verlief am letzten Wochenende ein länderübergreifender Test des Digitalfunks. Unterstützt von den hessischen Kollegen der Feuerwehr Rodgau testete dabei die  Feuerwehr Straubing das Verhalten des Digitalfunknetzes im Rahmen einer gemeinsamen Funkübung. Teil des rund zweistündigen Testes, der offizieller Bestandteil des erweiterten Probebetriebes des Netzabschnittes Niederbayern ist, war auch die Überprüfung der Zusammenarbeit der einzelnen Organisationsstellen des Digitalfunks.

 

Die endgültige Einführung des Digitalfunks bei den Feuerwehren in Niederbayern rückt immer näher. Das Digitalfunknetz des Netzabschnittes Niederbayern steht in vollem Umfang zur Verfügung und seitdem läuft auch der rund viermonatige „erweiterte Probebetrieb“, in dem das Digitalfunknetz mit vordefinierten Testdurchläufen auf die volle Funktionsfähigkeit getestet wird. 

Für einen dieser 35 bayernweit gleichen und für jeden Netzabschnitt durchzuführenden Test war unter anderem auch die Feuerwehr Straubing zuständig. Unter Federführung der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) wurde dieser Test, zusammen mit den hessischen Kollegen der Unterstützungsgruppe der Feuerwehr Rodgau und der Integrierten Leitstelle Straubing geplant, organisiert und gemäß einem vorgegebenen Drehbuch festgelegt.

Perfekte Sprachqualität zwischen Hessen und Bayern

Angenommen wurde ein länderübergreifender Einsatz der beiden Feuerwehren, bei dem beide Feuerwehren miteinander kommunizieren müssen – und das bereits auf der Anfahrt zum jeweiligen Schadensort. „Im Digitalfunk gibt es dafür zukünftig spezielle Zusammenarbeitsgruppen die deutschlandweit gleich sind und bei Bedarf freigeschaltet werden“, erklärt Stadtbrandrat Rainer Heimann am Anfang der Funkübung. So war es auch an diesem Wochenende. Pünktlich zum Testbeginn erhielten die Rodgauer und Straubing Unterstützungsgruppen ihre Zusammenarbeitsgruppe zugeteilt und konnten planmäßig mit der gemeinsame Funkübung beginnen. Getestet wurde anhand von vordefinierten Meldungen die Qualität der Funkverbindung, die Verständlichkeit der Funkgespräche und auch die Einbuchungs- und Reaktionszeiten der einzelnen Funkgeräte. Die dabei ermittelten Werte mussten während der kompletten Funkübung von den beiden  Unterstützungsgruppen, die jeweils verteilt in den beiden Stadtgebieten von Straubing und Rodgau unterschiedliche Positionen bezogen hatten, überwacht und dokumentiert werden. 

Zusammenspiel der beteiligten Stellen verlief reibungslos

Bereits im Vorfeld und parallel zur Funkübung wurde auch das Zusammenspiel der beteiligten Stellen getestet und erprobt. So wurde über die Integrierte Leitstelle Straubing die Funkgeräte dem Netzabschnitt zugewiesen und über die „Autorisierte Stelle Bayern“ (AS Bayern) eine deutschlandweite Zusammenarbeitsgruppe beantragt. Die AS Bayern stellte dann im Zusammenspiel mit der „Autorisierten Stelle des Bundes“ (AS Bund) die beantragte Zusammenarbeitsgruppe bereit und schaltete diese für die Bereiche der Leitstellen Straubing und Rodgau für die Testphase zur Verfügung. 

Am Ende des zweistündigen Tests sah man bei den Beteiligten nur zufriedene Gesichter. „Alle dabei ermittelten Werte waren positiv und auch die perfekte Sprachqualität überzeugt die Beteiligten“, resümierte Stadtbrandinspektor Stephan Bachl, der an der Funkübung als Beobachter teilnahm. Auch das Zusammenspiel der einzelnen Stellen klappte hervorragend.

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