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Zusatzausrüstung für Atemschutz- und Chemikalieneinsätze getestet – Handhabung und Bedienung auch unter Schutzanzügen Schwerpunkt des Infoabend – Standardisierte Zusatzausstattung definiert

Mit großen Schritten nähert sich die Feuerwehr Straubing der Einführung des Digitalfunks. Nachdem alle grundlegenden Maßnahmen eingeleitet wurden und mittlerweile sogar die ersten Digitalfunkgeräte eingetroffen sind, beschäftigte man sich am gestrigen Abend mit dem umfangreichen Zubehör zu den Funkgeräten. Schwerpunkt war hierbei vor allem die Handhabung und Bedienung unter erschwerten Bedingungen, wie z.B. der Einsatz unter Atemschutz oder im Chemikalien-Vollschutzanzug.

Die Einführung des Digitalfunks läuft bayernweit auf Hochtouren. Auch bei der Feuerwehr Straubing arbeiten alle Beteiligten unter der Leitung von SBR Rainer Heimann und SBI Stephan Bachl an der Umsetzung. Zahlreiche Entscheidungen wurden bereits getroffen. So wurden die ersten Funkgeräte- Bestellungen aus dem Rahmenvertrag angestoßen, die Ausbildung in allen Löschzügen begonnen und auch der Umbau der Fahrzeuge offiziell vergeben. „Je näher der Endtermin kommt, desto detaillierter und arbeitsintensiver werden unsere nächsten Schritte“, so SBR Rainer Heimann. Am gestrigen Abend stand deshalb eine Informationsveranstaltung mit der Fa. Selectric, dem Rahmenvertragspartner in Sachen Funkgeräte, auf dem Programm.

Zubehörtest unter erschwerten Bedingungen - Sprachqualität überzeugt Anwesende

„Wichtig ist für uns die praktische Handhabung der Funkausstattung im Einsatzfall, auch unter erschwerten Bedingungen“, so SBI Stephan Bachl bei der Begrüßung. Neben Wolfgang Liegl, dem Vertriebsleiter der Fa. Selectric, wurden zu dem gestrigen Abend die Ausbilder für die Fachbereiche Atemschutz, Gefahrgut und Digitalfunk sowie Führungskräfte aus allen Löschzügen in die Hauptfeuerwache eingeladen.

Bevor es an die praktischen Test’s ging, stellte Wolfgang Liegl in einem kurzen Überblick die auf mehreren Tischen verteilten Zubehörteile vor. Von unterschiedlichen Hand-Mikrofonen über spezielle Headsets bis hin zu großen Taster für die Bedienung der Funkgeräte unter Schutzanzügen konnte alles begutachtet und praktisch ausprobiert werden. Für die Test’s unter erschwerten Bedingungen standen voll ausgestattet Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Sogar die Verwendung unter Schutzanzügen, wie z.B. dem Chemikalien-Vollschutzanzug, wurde ergiebig getestet. Die Test’s verliefen überraschenderweise positiv und vor allem die Sprachqualität überzeugten die Anwesenden und Testbeteiligten. Egal ob im Heizraum oder neben einem laufenden Stromerzeuger, die Verständigung war durchwegs bei allen Zubehörteilen auch trotz Atemschutzmaske hervorragend und komplett ohne Hintergrundgeräusche und nicht mit der bisherigen Analogtechnik zu vergleichen.

Standardisierte Zubehörausstattung definiert

Vorrangiges Ziel dieser Informationsveranstaltung war die Festlegung einer für die Feuerwehr Straubing definierten standardisierten Zubehörausstattung, die dann verbindlich in die weiteren Beschaffungsmaßnahmen einfließen soll. Deshalb wurden am Ende der Informationsveranstaltung von den Anwesenden alle ermittelten Ergebnisse und praktischen Erfahrungen ausgewertet und die Zubehörteile mit den besten Ergebnissen, sowohl in Handhabung als auch Sprachqualität, ausgewählt und als zukünftige standardisierte Zubehörausstattung für die neuen Funkgeräte festgelegt. 

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