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Es freut mich, dass mein Bischof mir Straubing als Kaplansstelle ausgesucht hat. Seit 1. September bin ich nun schon bei euch. Es wurde mir angetragen, dass ich mich nochmals vorstellen und ich ein wenig von meiner bisherigen Arbeit berichten sollte. Zuerst abernoch kurz zu meinem Werdegang: Nach meiner Hauptschulzeit erlernte ich zuerst den Beruf des Fliesenlegers, den ich auch mit Gesellenbrief abschloss. Diese Zeit war für mich eine sehr Lehrreiche, da
ich einen eher holprigen Start hatte. Das Handwerk war für mich damals das Selbstverständlichste. Ich kannte die Arbeit durch den elterlichen Hof ja schon von Kindheit an, und so machte ich mich auch schon auf die Arbeit auf dem Bau. Gegen Ende meiner Ausbildung plante ich aber dann doch meine Zukunft neu und entschloss mich, auf das Berufsziel Priester hinzusteuern. Zu diesem Zweck holte ich in Fockenfeld mein Abitur nach. Nach bestandener Prüfung im Jahr 2000, trat ich im Oktober ins Priesterseminar Regensburg ein.

Nach einigen Jahren im Seminar wurde ich nach Heiligenkreuz zur dortigen päpstlichen Hochschule geschickt zu weiterführenden Studien. Nach dem Abschluss dort, waren weitere Stationen die Pfarreien in Vohenstrauß und Mitterteich, wo ich sehr wertvolle Erfahrungen machen durfte vor allem im Bereich der Notfallseelsorge. Die dortigen Feuerwehrkameraden führten mich Frischling behutsam und beherzt in diesen Dienst mit ein und ich konnte aus ihren vielen Erfahrungen und Erlebnissen, die sie mir berichteten viel für mich gewinnen. So kam es auch dass ich die Feuerwehr neu für mich entdeckte (ich bin ja nur noch ein Fördermitglied meiner Heimatwehr). Eine große Freude und auch in gewissem Maße eine Erholung ist es für mich gewesen, am Abend bei den Feuerwehrkameraden zu sitzen und einfach mit ihnen zu feiern und zu reden. In diesem Sinne erhoffte ich das auch in Straubing so für mich. Dieser Wunsch ist auch nicht unerfüllt geblieben. Ich fühle mich sehr wohl und gut gehalten und angenommen durch eure Kameradschaft mir gegenüber.

Für uns alle erbitte ich Gottes Segen für unseren gemeinsamen Dienst am Nächsten, der in unserer Zeit wichtiger geworden ist denn je.

Euer Kaplan Christian Preitschaft

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