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Seit über 7000 Jahren siedelten hier schon Menschen und trieben Ackerbau und Viehzucht. Das erste namentlich bekannte Volk, das hier siedelte, waren die Kelten. Sie waren ein mächtiges Volk und hatten sich im letzten Jahrtausend vor Chr. über ganz Mitteleuropa ausgebreitet.


Der Ortsname „Alburg“ stammt mit ziemlicher Sicherheit von den Kelten. Al ist vorgermanisch und bedeutet „Bach, Wasser oder Sumpfwasser“ und Burg ist indogermanisch und weist auf einen bergenden, umschlossenen, befestigten Ort hin. Alburg bedeutet also: befestigter Ort am Bach.


Der Name „Allachbach“, der sich durch Alburg schlängelt, ist ebenfalls auf die Kelten zurückzuführen. Die menschlichen Siedlungen früherer Jahrhunderte, unter Verwendung von viel Holz und Stroh, eng zusammen gebaut, ohne ausreichende Wasserzufuhr waren ausbrechenden Bränden besonders ausgesetzt. Daher berichten die mittelalterlichen Chroniken von verheerenden Feuerkatastrophen, denen fast alle Ortschaften, Dörfer und Städte ganz oder teilweise, meistens wiederholt, zum Opfer gefallen sind. Auch Alburg hat solche Katastrophen erlebt, so unter anderem am 13.August 1907 als bei einem zweitägigen Brand der östliche Ortsteil von Alburg eingeäschert wurde.  Die Freiwillige Feuerwehr Alburg wurde im Jahre 1868 gegründet. Somit war sie sogar die erste Feuerwehr in dem damaligen Landkreis Straubing. Nach einem Schreiben von 1864, welches der Marktgemeinderat Geiselhöring an die Gemeinde Alburg gesandt hat, ist zu entnehmen, dass bereits in diesem Jahr eine Feuerspritze mit Handbedienung vorhanden war. 1879 war bereits eine Feuerwehrleiter mit Stützstangen angeschafft worden, die bis 1930 bei Bränden Verwendung fand. Nach dem die Technik sich immer weiter entwickelte, kaufte die Gemeinde Alburg im Jahre 1925 eine Motorspritze, die auf einem mit Pferden gezogenen Fahrgestell aufgebaut war. Personell wurde durch den „Tod im Felde“ viele aktive Feuerwehrmänner im ersten Weltkrieg, der Mitgliederstand stark vermindert Krieg, das 60 jährige Gründungsfest verbunden mit einer Fahnenweihe. Diese Fahne ist noch heute erhalten.Mit Beginn der NS-Zeit 1933 brachte das Jahr 1936 grundlegende Änderungen für die freiwilligen Feuerwehren. Nach dem Feuerschutz-Gesetz verloren alle Wehren ihren Vereinsstatus und wurden zur „Feuerlöschpolizei“. Als 1939 der Krieg ausbrach wurden viele männliche Dorfbewohner zum Dienst an der Waffe verpflichtet. So mussten die älteren Mitglieder wieder Dienst tun. Der zweite Weltkrieg von 1939 -1945 riss wieder Lücken im Mannschaftsbestand.Als erster Kommandant nach dem Krieg fungierte Xaver Gruber der wieder Übungen und Zusammenkünfte organisierte. Am 11. Februar 1948 erfolgten durch eine Neuwahl auch eine Verjüngung der Mannschaft und des Kommandos. Mit großem Eifer und Idealismus und mit Unterstützung der Gemeinde wurde die Gerätschaft und die Ausstattung wieder auf Vordermann gebracht.So wurden im Mai 1950 neue Uniformen beschafft und der neu errichtete Löschteich hinter dem Pfarranwesens seiner Bestimmung übergeben werden. Dieser Löschteich hatte ein Fassungsvermögen von 50 m³. Im Sommer 1950 wurden 220 Meter Schlauchmaterial gekauft.  Im Dezember konnten verdiente Mitglieder geehrt werden. Die vorhandene Motorspritze aus dem Jahre 1925, die auf Traktorenzug umgebaut wurde, konnte 1955 durch eine neue Tragkraftspritze inclusive komplett ausgestatteten Anhänger getauscht werden. Den göttlichen Segen erhielt das Gerät damals von H.H. Pfarrer Georg Rösch.Am 2. April wurde eine Feuerwehrsirene montiert. Bei vielen örtlichen aber auch überörtlichen Feiern und Festen beteiligte sich die Feuerwehr Alburg gerne.Die Entwicklung ging weiter und so wurden 1959 neue Arbeits- und Einsatzanzüge beschafft, mit denen am 26. März 1960 zwei Löschgruppen die neu eingeführte Leistungsprüfung ablegte.Am 09. September 1962 konnte die Alburger Feuerwehr ein neues Spritzenfahrzeug und ein Gerätehaus in Dienst stellen. Dies bedeutete eine wesentliche Verbesserung der Ausrüstung und der Einsatzbereitschaft. In den folgenden Jahren wurde Alburg an die Wasserversorgung der Stadt Straubing angeschlossen und erhielten den ersten Hydranten.Im Dezember 1965 konnten mehrere Mitglieder für 25-, 40- und 50 jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Am 6. und 7. Juli 1968 wurde mit großem Aufwand das 100- jährige Gründungsfest gefeiert werden. Dabei wurde auch eine neue Fahne geweiht. Am Samstag während dem Abholen des Patenvereines brach ein schweres Unwetter über Alburg und zog den festlich geschmückten Ort schwer in Mitleidenschaft. Es konnte aber aufgrund der guten Organisation trotzdem gefeiert werden.Am 31.01.1969 wurde ein LF 8 Opel-Blitz als neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt und am 20.April von H.H. Pfarrer Georg Rösch eingeweiht. Dabei nahm die gesamte Bevölkerung teil. Im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1972 wurde die Gemeinde Alburg als Ortsteil der Stadt Straubing angegliedert. Am 29.12.1973 bei der Jahreshauptversammlung erfolgte in guter kameradschaftlicher Weise die Eingliederung in die Freiwillige Feuerwehr Straubing. Der Kommandant war damals Hermann Gartner. Das Oberkommando unter der Leitung von Stadtbrandrat Karl Schneider und die Stadt Straubing bemühten sich als dann um eine stetige Verbesserung. So wurde im Jahre 1978 der Löschzug Alburg mit Funkwecker ausgestattet und am 16.11.1981 konnte die neu erbaute Löschzugwache mit zwei Stellplätzen, einen Aufenthaltsraum und Sanitärräume bezogen werden. Im Februar 1982 erhielt der Löschzug Alburg ein Tanklöschfahrzeug 16/24 Baujahr 1958 aus dem Bestand der Straubinger Feuerwehr. Bei dem Florianifest im Mai 1982 wurde dies von Oberbürgermeister Ludwig Scherl feierlich übergeben.1987 wurde ein neues LF 16 TS in die Wache gestellt, welches am 21.06.1987 gegen ein neues Löschgruppenfahrzeug LF8 getauscht wurde. Im Jahre 1993 wurde das 125 jährige Bestehen an drei Tagen feierlich begangen.

Derzeit stehen dem Löschzug Alburg ein Tanklöschfahrzeug Baujahr 1990 zur Verfügung.
Dem Löschzugführer Brandmeister Franz Zollner und seinem Stellvertreter Robert Speiseder stehen 5 Dienstgrade und 22 Mannschaftsdienstgrade zur Seite.

Daten Löschzug Alburg

Der Löschzug Alburg wurde im Jahr 1972 im Zuge der Gebietsreform in die Feuerwehr Straubing integriert. Derzeit besteht der Löschzug aus 22 aktiven Mitgliedern.

Die Zugwache befindet sich in der Kapellerstr. 15.

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